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CULT OF LUNA - Somewhere Along The Highway -Cd Nicht allzu viel zu sagen habe ich zum neuen CULT OF LUNA-Output. Die chronisch depressiven Schweden gehen den eingeschlagenen Weg kompromisslos weiter. "Somewhere Along The Highway" ist die konsequente Fortsetzung von "Salvation" und von der Stimmung her wieder verdammt düster bzw. bedrohlich ausgefallen. Eine nach wie vor äußerst fesselnde Mixtur aus atmosphärisch dichten, mit melancholischen Melodien, diversen elektronischen Spielereien und teilweise recht ungewöhnlichen Instrumentierungen angereicherten Soundscapes und sich unterschwellig aufbauender Aggression, die in wohl dosierten, manischen Ausbrüchen auf die Hörerschaft losgelassen wird. Zum einen gehen CULT OF LUNA dabei tatsächlich noch mal ein Stück eingängiger als auf "Salvation" zu Werke, dass man fast meinen könnte, man hätte es mit dem Soundtrack eines kaputten David Lynch-Streifens zu tun (Somewhere Along The Lost Highway oder was?), zum anderen tun sich aber Abgründe auf, die die letzten Outputs von NEUROSIS schlichtweg zu Post-Rock degradieren. Da kommt immer so eine wunderbar apokalyptische Stimmung auf einfach genial! Nicht so richtig klar komme ich manchmal, wenn der Sänger in eher melodische Gefilde abdriftet. Seine Wutausbrüche rulen aber nach wie vor. Die Songs warten z. T. wieder mit mächtig Überlänge auf und der Sound ist auch wieder saufett. [Earache] Gerste |