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AFTER THE LAST SKY There's No Light At The End Of The Tunnel Cd Volle Deckung, angeschwärzter Selbstzerfleischungcore galore! Was auf der ersten AFTER THE LAST SKY-Full Length abgeht, ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Ok, zimperlich schritt das im englischen Staffordshire beheimatete und seit 2004 aktive Abrisskommando auch schon auf den Vorgängerreleases (wir erinnern uns an die And This Is Progress?-12 und diverse Splitveröffentlichungen) definitiv nicht zur Tat. Das aktuelle Album ist jedoch das Highlight des bisherigen AFTER THE LAST SKY-Schaffens und bläst so ziemlich alles weg! Ganz wie man es von dieser Band gewöhnt ist, wird wieder so genannter "Blackcore" zelebriert. Untermauert von einem massiven Grindcore-Fundament, treffen unüberhörbare Black Metal-Einflüsse auf durchgeknallt-hektische Knüppelparts der Chaos/Destructocore-Schule und zuweilen in epischen Gefilden wildernde Doom/Sludge-Parts mit Plattwalzgarantie. Über diesem vertonten Wahnsinn thront schließlich die durch Mark und Bein gehende und von heiseren Screams bis hin zu finstren Growls so ziemlich die gesamte Palette abdeckende Vokalakrobatik von Sänger Benjamin und Gitarrist Matt, argh! An der grundsätzlichen Ausrichtung des Ganzen hat sich eigentlich nichts geändert, allerdings treibt man die Selbstzerfleischung heuer auf die Spitze und agiert inbrünstiger denn je. Will sagen: Die Grindcore-Eruptionen blasten umso mehr, die Black Metal-Einsprengsel klingen grimmiger denn je, die Chaos/Knüppeleinlagen sind Zerstörung (oder Verstörung ganz wie ihr wollt, hehe!) pur, die Doom/Sludgeparts walzen eine/n völlig platt und die vor Wut und Pein triefenden Vokills besorgen den Rest. So lasse ich mir eine konsequente und vor allem kompromisslose Weiterführung des bisherigen antimusikalischen Schaffens einer Band gefallen! Power It Up bezeichnen die Darbietung als a bastard of NEUROSIS, AGORAPHOBIC NOSEBLEED and DYSTOPIA, wohingegen mir beim besten Willen keine Vergleiche zu anderen Kapellen einfallen (was meiner bescheidenen Meinung nach für AFTER THE LAST SKY spricht). Eine Beschäftigung mit dem im Booklet abgedruckten Preface und den Texten (zu denen es auf der Bandhomepage zusätzlich noch Kommentare zu durchforsten gibt), die den Albumtitel durchaus widerspiegeln, schadet überhaupt nichts. Bei soviel Einsatz an der Lyricsfront kann man nicht meckern, wohingegen ich an der doch etwas lieblos und hastig hingezimmert wirkenden Aufmachung schon herummäkeln muss. Ansonsten habe ich jedoch keinerlei Einwände und kann dieses Biest von Album nur empfehlen. [veröffentlicht via Power It Up, www.power-it-up.de / Bandkontakt: www.afterthelastsky.co.uk] Gerste |