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VLADIMIR HARKONNEN - Silence, As Long As A Thought, While The Executioners Are Reloading -Cd Da sich bisher offenbar niemand von der CFMD-Stammbesetzung ans Review der Debüt-Cd von VLADIMIR HARKONNEN rangetraut hat, muss eben der alte Morbo dafür herhalten. Mal wieder typisch! Aber ich will mich nicht beschweren, denn schließlich bin ich unter anderem auch zum Lösen solcher Aufgaben da. Los geht's! VLADIMIR HARKONNEN gingen vor circa drei Jahren aus einer Fusion der beiden Bands BONEHOUSE und 2ND ENGINE hervor, die sich damals gerade aufgelöst hatten. Darüber hinaus sammelten diverse Members Erfahrungen bei SPRAWL, WALLCRAWLER, GAINSAY!, RASTA KNAST, A.L.D.I., SOME BODIES oder NUCLEAR TERROR. Mit blutigen Anfängern, die zum ersten Mal zu den Instrumenten und Mics greifen, hat man es schon mal nicht zu tun. Der Bandname kommt ebenfalls nicht von ungefähr, denn da sich, wie es die Band selbst verlautbaren lässt, viele der Texte um totalitäre Systeme oder auch mal um fiktive Halunken drehen, landete man letztendlich bei der aus Literatur und Film bekannten Hackfresse VLADIMIR HARKONNEN. Nicht gerade eine besonders innovative aber schon irgendwie hintersinnige Namenwahl. Ihren Stil bezeichnen die Kieler als "Thrash flavoured Hardcore", na ja Was man von VLADIMIR HARKONNEN zu hören bekommt, findet sicherlich Anklang, was die vielen guten Reviews beweisen, die es von der Cd gibt. Mein Ding ist es jedoch nicht! Die Bezeichnung "Hardcore" trifft es ganz gut, doch wo zur Hölle soll der beschworene "thrash flavour" sein? Zwar gibt es einen ziemlich metallischen Einschlag aber mit Thrash hat das eigentlich nichts zu tun, nicht mal indirekt! Stattdessen geht es oft, ja sehr oft, in Richtung Punk'n'Roll oder es wird gleich gänzlich dem Rock'n'Roll gehuldigt. Am deutlichsten wird das beim Song "Not Even Close". Also wer da nicht ansatzweise "Thunderstruck" von AC/DC raushört, ist entweder taub oder kennt den angeblichen Kultsong der alten australischen Säcke tatsächlich nicht! Boah, was für ein Mist! Diese Rock'n'Roll-Scheiße geht mir mit zunehmender Spielzeit ganz gewaltig auf den Zeiger und hat mich ein ums andere mal davon abgehalten, die Cd komplett durchzuhören. Mit den massenhaft vorhandenen Einflüssen aus dem melodischen Punkrock und dem schwer nervenden Background-Singsang, der gnadenlos überstrapaziert wird, können VLADIMIR HARKONNEN ebenfalls keinen Blumentopf bei mir gewinnen. Am erträglichsten geht es immer dann zur Sache, wenn man straight forward und in der alten Schule verwurzelt loslegt. Also bitte mehr von diesem Old School HC-Einschlag und weg mit diesem unsäglichen Melodikmist und der Rock'n'Roll-Scheiße! [Kontakt: www.vladimirharkonnen.de, www.myspace.com/vladimirharkonnen] Morbo
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