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PHOBIA - 22 Random Acts Of Violence -Cd Irgendwie hatte ich es im Urin und bereits der erste Durchlauf bestätigte meine Vermutung: Mit ihrer aktuellen Full-Length können die Orange County Grinder ihr letztes Album nicht toppen. Doch keine Angst, liebe Gemeinde! Sorgen zu machen braucht sich deswegen niemand, denn PHOBIA haben mit "22 Random Acts Of Violence" einen würdigen "Cruel"-Nachfolger eingehobelt. Es rult ihr berühmt-berüchtigter angry, napalm-charged grindcore fueled by political and social disgust. Wie sollte es auch anders sein? Dazu gibt's einen Killersound aufgetischt, der dem von "Cruel" in (fast) nichts nachsteht. Die ersten Brecher sind Grind-Zerstörer ohne Wenn und Aber. Mit zunehmender Spielzeit (so ab dem Song "Sane") haben PHOBIA aber eine Vielzahl ihrer Songs (zwar nicht permanent, aber dafür unüberhörbar) mit einer mehr oder minder deutlichen Crust/Punk-Kante ausgerüstet. Klar, crustige und punkige Klänge hatten auch früher schon ihren Platz im Repertoire, aber heuer kommen sie doch sehr deutlich zum Vorschein. Warum auch nicht? Ich bin bestimmt der Letzte, der sich darüber aufregt! Außerdem treten PHOBIA nach wie vor auch das Gaspedal bis zum Anschlag durch, so dass Speedfreaks und Knüppelfanatiker/innen ganz bestimmt nicht enttäuscht von Dannen ziehen müssen. Trotz allem muss ich anmerken, dass "Cruel" in Sachen Abwechslung und Flow etwas mehr zu bieten hat, als wie das jetzt auf "22 Random Acts Of Violence" der Fall ist. Und leider holen die Jungs nur ein einziges Mal die mit Metal-Riffs betankte Dampfwalze raus (und zwar erst ganz zum Schluss beim Rausschmeißer "Blackened Day"), um mit dieser alles platt zu walzen. Das hätten sie ruhig öfter mal tun können, denn hier gibt es (zumindest für mich) kein Halten mehr! Für ihren ungezwungenen Umgang mit dem Metal wurden PHOBIA zu "Serenity Through Pain"-Zeiten ja des Öfteren mal kritisiert (tststs ). Für mein Empfinden knallt aber gerade dieses Album über alle Maßen und manchmal (und da wird mir nicht nur unser Marcus666 beipflichten, hähä!) wirkt so eine Dosis Metal (wie hier bei "Blackened Day") richtig erfrischend! Anyway, auch wenn ich der Meinung bin, dass PHOBIA schon bessere Alben gemacht haben, bietet "22 Random Acts Of Violence" doch wieder geiles Gebretter und ist der Beweis dafür, dass mit dieser Band nach wie vor zu rechnen ist. [Willowtip, www.willowtip.com] Gerste
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