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BOOK OF BLACK EARTH - The Feast -Lp Diese Lp ist eigentlich ein Fall für Marcus666, dem BOOK OF BLACK EARTH aus Seattle runter gehen dürften wie Öl! Ich hingegen war im ersten Moment ziemlich überrascht, um nicht zu sagen geschockt, weil ich von ehemaligen Members der Band TEEN CTHULHU (R.I.P.) und vom SKARP-Drummer alles andere als ein astreines Death/Black Metal Album erwartet hätte! Meine Fresse, mit finsterem Metal hatten/haben diese Combos nun wirklich nichts bzw. nur sehr bedingt was am Hut. Und dann so was! Ein Blick aufs Cover und den Bandschriftzug reicht eigentlich aus, um zu wissen, dass hier eine pechschwarze Wand auf eine/n zukommt. BOOK OF BLACK EARTH, das ist (wie ich bereits erwähnte) ein bitterböser Bastard aus Todesstahl und Schwarzmetall, am ehesten vielleicht mit dem vergleichbar, was herauskäme, wenn ARSIS, GOSPEL OF THE HORNS und alte LUDICRA zusammen das Studio entern würden. Blanke Aggression und düstere Melodik halten sich bei BOOK OF BLACK EARTH so ungefähr die Waage. Von gnadenlosem Doublebasseinsatz vorangetriebene Attacken kommen genauso zum Einsatz, wie bedrohlich schleppende Passagen, klirrende Black Metal Rasereien und melodische Parts, bei denen sich gepflegt die Nackenhärchen aufrichten. Wenn Sänger TJ Cowgill dann noch gar grimmig grollend seine Stimmbänder vibrieren lässt und im Hintergrund dazu keifend Gift und Galle gespieen wird, dann sollte lieber in Deckung gegangen werden! Was auffällt, ist der exzessive Keyboardeinsatz. Das so was ganz gewaltig in die Hose gehen kann, das hat schon so manch andere Band eindrucksvoll (?) unter Beweis gestellt. Der fest zum Line-Up gehörende Tastenquäler verleiht BOOK OF BLACK EARTH aber das gewisse Etwas und sorgt dafür, dass alles noch düsterer und atmosphärischer klingt. Ich muss schon zugeben, dass ich irgendwie positiv überrascht bin. Zwar ist es den Jungs und dem Mädel auf "The Feast" noch nicht gelungen, einen Übersong wie z.B. "Maddening Disdain" (ARSIS), "Chaos Bringer" (GOSPEL OF THE HORNS) oder "Tomorrow Held In Scorn" (LUDICRA) aufzunehmen, aber Tracks wie "May Your God Deny You", "Occult Machinery" und "In Hatred And Misery" können sich durchaus hören lassen. Auf solch gesangliche Experimente wie bei "The Dawn Of Industry" sollte man hingegen dringend verzichten, bäh! Da "The Feast" kein taufrischer Release ist (kam vor 2 Jahren raus), bin ich mir in dieser kurzlebigen Zeit nicht sicher, ob BOOK OF BLACK EARTH überhaupt noch existent sind. Auf alle Fälle soll vor der Lp schon eine Split mit FALL OF THE BASTARDS herausgekommen sein. [Kreation Records, http://kreationrecords.net] Gerste
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