MUNICIPAL WASTE - The Art Of Partying -Cd

Bitte erwartet jetzt keine objektive Herangehensweise an dieses Review, denn ich bin MUNICIPAL WASTE-Fan seit ich damals mit ihrem Langrillen-Debüt "Waste 'Em All" in Berührung kam. Und wenn beim dritten Album einer Band immer von diesem "make it or break it"-Ding gesprochen wird, dann plädiere ich in diesem Fall natürlich ganz klar für "make it"! Um gleich mal eine Sache klarzustellen: MUNICIPAL WASTE haben sich keinen Millimeter von ihrem Konzept des Achtziger Jahre Crossover-Worships wegbewegt. Das ist auch gut so, denn das hätte ich (und nicht nur ich!) ihnen ganz furchtbar übel genommen. Also alles im Lot bei den Kreuzüber-Party-Thrashern aus Amiland. Und das ist (mal wieder!) der Startschuss für folgende Prozedur: Metalkutte anziehen (Hallo Marcus!), Bier aufmachen, den Lautstärkeregler bis zum Anschlag aufreißen und die Wohnzimmereinrichtung verwüsten! Genau wie auf dem 2005er Album "Hazardous Mutation" wird man auch heuer wieder von einem sehr geilen Intro ("Pre-Game") niedergestreckt, bevor dann mit dem Titeltrack das Crossover-Inferno vollends eingeläutet wird. Es folgen 13 weitere Granaten, die (mal abgesehen von der superfetten Produktion, die mit 80's-Produktionen kaum vergleichbar ist) in jeglicher Beziehung volle Bombe an alte Helden bzw. den Sound und das Feeling längst vergangener Zeiten erinnern. "No fillers, only killers!" kann ich ruhigen Gewissens behaupten und trotzdem haben sich ein paar Faves herauskristallisiert, namentlich
"Mental Shock", "A.D.D. (Attention Deficit Destroyer)", "Lunch Hall Food Brawl", "Sadistic Magician" und natürlich "Born To Party". Party on und Retro-Feeling galore! MUNICIPAL WAST is gonna fuck you up! [Earache] Gerste