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LUDICRA - Fex Urbis, Lex Orbis -Cd Genau wie bei den Vorgängern "Hollow Psalms" und "Another Great Love Song" bleibt mir auch beim 3. LUDRICRA-Longplayer "Fex Urbis, Lex Orbis" nichts anderes als hemmungsloses Abgefeiere übrig, denn was die Jungs und Mädels aus Kalifornien hier fabriziert haben, ist mal wieder 'ne Klasse für sich. Die 5 aktuellen Soundmonster auf ""Fex Urbis, Lex Orbis", die es immerhin auf eine Gesamtspielzeit von knapp 40 Minuten bringen, hauen einmal mehr mit voller Wucht in die "Post Black Metal meets NEUROSIS und Co."-Kerbe und werden mit einer so bedrohlichen Atmosphäre und Bösartigkeit vorgetragen, dass der sich (Achtung Klischee!) vorzugsweise in verschneiten Wäldern herumtreibenden Pandabär-Fraktion vor Schreck das Schwert und die Streitaxt aus der Hand fallen dürfte. Auf Highspeedausbrüche wurde im Großen und Ganzen verzichtet, was nicht heißt, dass auch ab und an mal das Gaspedal durchgetreten wird. Zumeist rulen aber geradezu majestätische Kompositionen mit jeder Menge Gespür für eindringliche Melodielinien, die einem/r Gänsehaut en gros bescheren und einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen. Der absolute Höhepunkt des Ganzen ist für mich einmal mehr der einzigartige und irgendwie völlig sicke, zwischen bitterbösem Gekeife, Choral-artigen Melodikparts und beschwörendem Geflüster angesiedelte Frauengesang. Aaaaarrrrggghhhh! Bei LUDICRA ist einfach jeder Song ein Erlebnis für sich, wobei ich die über 11minütige Bombasthymne "Collapse" einfach mal als repräsentativen Anspieltipp hervorheben würde. Der Albumtitel bezieht sich übrigens auf eine Phrase aus "Les Miserables" von Victor Hugo. Als Soundtrack für die gleichnamige Musicalumsetzung der Hugo-Vorlage sind die LUDICRA-Kompositionen allerdings völlig ungeeignet, hahaha! [Alternative Tentacles, www.alternativetentacles.com] Gerste |