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FESTIVAL
VORBERICHTE ]

WANN:
24.- 26. Juni 2010
WO:
Brückenkopf Torgau (Brückenkopf 1, 04860 Torgau, www.brueckenkopf-torgau.de)

EINTRITTSPREISE:
??? (kommt noch)
KARTENVORVERKAUF:
Der Kartenvorverkauf hat noch nicht begonnen!
EINLASS:
Donnerstag: 17:00 Uhr, Freitag: 13:00 Uhr, Samstag: 12:00 Uhr
DAS
BILLING 2009:
INSTINCT
OF SURVIVAL (ger), www.myspace.com/stenchcore
LYCANTHROPHY
(cz), www.myspace.com/lycanthrophy
MEINHOF
(gb), www.myspace.com/dhcmeinhof
ATTACK
OF THE MAD AXEMAN (ger/nzl), www.myspace.com/attackofthemadaxeman
SANITYS
DAWN (ger), www.myspace.com/sanitysdawn
SAY
WHY? (cz), www.myspace.com/saywhy
Außerdem:
GRINDBASHERS (nl), LAHAR (cz), RAMMING SPEED (usa), GORED (ger), VILEFUCK
(swe), GOREGAST (ger), GREED KILLING (ger), PROFESOR LEFEBVRE (cz), HENRY
FONDA (ger), ABJURED (ger), BxCxMx (ger), COSTA COSANOSTRA (ger), FAMILY
MAN (ger), TRIGGER (ger), CURSE OF FAILURE (ger), PRE WAR YOUTH (ger),
SYSTEMATIC ERADICATION (ger), KATATONIE (ger), TORMENTOR (ger), PLÜSCH
(ger), BELLGRAVE (ger), CORZ (ger), K.G.L. (ger)...
RUNNING ORDER:
- Donnerstag 24.6.10:
old school death/grind warm up Disse (80's & frühe 90's only)
- Freitag 25.6.10:
15.00 - 15.35: COSTA COSANOSTRA
15.50 - 16.25: CURSE OF FAILURE
16.40 - 17.15: GREED KILLING
17.30 - 18.05: TRIGGER
18.20 - 19.05: BELLGRAVE
19.20 - 20.05: TORMENTOR
20.20 - 20.55: GOREGAST
21.10 - 21.50: SANITYS DAWN
22.05 - 22.45: GRINDBASHERS
23.00 - 23.45: RAMMING SPEED
00.00 - 00.13: ABJURED
00:28 - 00.58: KGL- Samstag 26.6.10:
12.30 - 13.00: CORZ
13.15 - 13.45: KATATONIE
14.00 - 14.30: B.C.M.
14.45 - 15.15: PROFESOR LEFEBVRE
15.30 - 16.00: HENRY FONDA
16.15 - 16.50: LAHAR
17.05 - 17.45: SYS.ERADICATION
18.00 - 18.45: GORED
19.00 - 19.45: MEINHOF
20.00 - 20.45: LYCANTHROPHY
21.00 - 21.45: VILEFUCK
22.00 - 22.45: INSTINCT OF SURVIVAL
23.00 - 23.45: FAMILY MAN
00.00 - 00.30: ATTACK OF THE MAD AXEMAN
00.45 - 01.15: PLÜSCH
(Änderungen
im Billing und Ablauf bleiben dem Veranstalter vorbehalten!!!)
ANREISE:


SONSTIGE
INFOS:
Zeltplatz: Vorhanden / Zelten ab 23.06.2010 - 16:00 Uhr möglich.
Parkplatz: Vorhanden
Gastro: Faire Preise - Vegan, Vegetarisch, Fleisch
Getränkelimit: Was das? Die Getränkepreise vor Ort sind aber
sehr fair! (Bier: 0,5 = 1,50)
Bitte Zuhause lassen: Glas, Pyrotechnik, Tiere, Waffen, Fackeln, Nazis,
Rassisten, Faschisten
Müll: Wir bitten Euch, Euren Müll wieder mit nach Hause zu nehmen,
bzw. in Säcken abgefüllt zurück zu lassen! Damit tragt
Ihr dazu bei, das Festival für alle kostengünstig zu veranstalten.
Müllpfand gibt es bei uns keinen. Wir zählen auf euch!
Hinweis: Das Festival findet InDoor im Brückenkopf statt. Also, keine
Angst vor schlechtem Wetter.
WICHTIG! - STATEMENT DER GTNS-CREW ZUM FESTIVAL:
Nach Umfragen neigen 20 Prozent aller Deutschen zu rechtsextremem Gedankengut,
in Ost wie West. Wobei wir unser Augenmerk nicht nur auf eine Partei,
sondern immer auf den gesamten Komplex der Neuen Rechten richten sollten.
Alle "ideologischen Strömungen und Organisationen, die inhaltlich
nationalistische, rassistische und antisemitische Positionen vertreten,
autoritäre und antidemokratische Gesellschaftskomplexe entwerfen,
den Faschismus oder den Nationalismus verherrlichen bzw. relativieren
und ein antiegalitäres Menschenbild aufweisen" , sollten unsere
kritische Aufmerksamkeit erhalten.
Auch wenn heute davon ausgegangen werden kann, dass sich derartiges in
dieser Form nicht wiederholt, heißt es wachsam zu sein!
Doch, was kann ein Festival, dazu noch eines, mit einem so offensiv provozierenden
und vielleicht auch plumpen Namen wie das GTNS, dazu beitragen, etwas
"gegen Rechts" zu tun? Vielleicht sollten wir dazu etwas in
die Geschichte und Entstehung des GTNS- Festivals zurückgehen.
Wir schreiben das Jahr 2001. Das Geburtsjahr des Grind The Nazi Scum -
Festivals. Rechtsradikale Horden wüten nicht nur auf Straßen
und in politischen Wichtigtuer - Positionen, sondern sind seit einiger
Zeit dabei, bisher links oder alternativ besetzte Musiksubkulturen zu
unterwandern. Sie mischen sich auf Konzerten unter das Publikum, vereinnahmen
Bands und Musikstile für sich oder eigenen sich Symboliken der Szene
an, oder spielen gar selbst diese Musik. Die dumpfen und stumpfen Aussagen
dieser Rassisten und Faschisten fallen dabei leider auf fruchtbaren Boden.
Immer wieder werden auf bekannten Death Metal und Grindcore- Festivals
rechte Idioten gesichtet, geduldet und nachher regt sich jeder über
deren Präsenz auf. Aber niemand tut etwas.
Aber, müssen wir das alles tun? Müssen wir dulden und akzeptieren?
Dieser Akzeptanz geht meist einher mit Verharmlosung und Aussagen wie:
"Solange die ruhig bleiben und nichts machen, können die auch
hier sein." oder "Das sind doch eh nur Spinner:". Da fragt
man sich doch, was diese Menschen "nicht machen"? Oder "machen"
sie nicht schon etwas? Tragen sie nicht im Kleide des NSBM oder des Rechtsrock,
ihr widerliche Gesinnung nach Außen? Sollten uns T-Shirts von Burzum,
Skrewdriver, Anal Cunt oder Absurd nicht aufwecken? Oder ignorieren wir
auch hier wissentlich, und machen uns damit zu heimlichen Mittätern,
in dem wir Bands, welche ein wirres Weltbild aus heidnischem, völkischen,
sexistischem, antisemitischem und rassistischem, in vielleicht ebenso
wirren Köpfen etabliert haben? "Aber das ist doch nur Musik!"
Nein, ist es nicht! Dieses NUR dient als Agitationsmittel im Kampf um
die Köpfe. Und wie gesagt, wir dürfen unseren Blick nicht nur
auf eine Kameradschaft oder Partei, welche Medienträchtig ausgeschlachtet
werden kann, richten, sondern auf den nicht immer leicht zu durchschauenden
Gesamtkomplex aus Biedermännern und Brandstiftern, mögen sie
an Schreibtischen sitzen oder aktive Gewalt ausüben.
Damit haben wir aber immer noch keine Antwort auf unsere Frage, was man
mit solch einen Festival "Gegen Rechts" tun kann und stellen
uns dazu gleich die nächste Frage: Warum hört und spielt die
Rechte das, was Hardliner als entartete Musik bezeichnen würden?
Eine Musik, deren Wurzeln im Blues der afroamerikanischen Bevölkerung
Amerikas liegt. Eine Musik, die großartige Künstler wie B.B.King
oder Muddy Waters an die Oberfläche dieser Erde befördert haben.
Viele andere nach ihnen, haben dem Rock `n` Roll ein vielfältiges
Gesicht mittels einer fantastischen Entwicklung gegeben. Bis hin zu seinen
extremsten Spielarten wie Grindcore und Death Metal.
Auch hier könnte eine Antwort lauten, dass dies wiederum nur der
Agitation und Rekrutierung neuer Kräfte für das weite Feld der
extremen Rechten dient. Die Schulhof - CD ist sicher das bekannteste Beispiel.
Aber was kann so ein Festival nun "Gegen Rechts" tun?
Natürlich nichts! Kein Festival, kein Buch, keine CD, kein Aufstand
der Anständigen, wird jemanden, der die schon angesprochenen Positionen
vertritt, von jenen abbringen. Natürlich kann mit so einem Festival
ein Zeichen gesetzt werden, vor allem bei jungen Menschen. Ein Zeichen,
mit dem gezeigt wird, dass niemand mit seiner Meinung allein da steht.
Aber jeder selbst von Euch kann seinen Beitrag leisten. Positioniert euch
auf Konzerten eindeutig. Weißt die Veranstalter auf entsprechende
unangenehme Besucher hin. Tragt euren Protest auf die Straße!
Ort der Austragung des Festivals war bis 2006 die schaurig schöne
Provinzeinöde Großenhain, bevor 2007 in den Brückenkopf
nach Torgau gewechselt wurde. Anfangs wurde das GTNS als buntes Gebräu
aus Hardcore, Punk, Metal und Grind, sowie alternativen Klängen aus
dem Boden gestampft, um ein Zeichen gegen die braune wabernder Masse zu
setzen. Wenig später mit dem ersten Auftritt des "Die Art"
Nachfolgers "Wissmut" und dem Kai-Uwe "Sandow" Kohlschmidt
- Projekt "Russ and the Velvets". Mit dem Einstieg von Meier
(Ex-Napalm Entchen, Boiler) als Booker für das Festival, änderte
sich auch dessen musikalisches Gesicht und entwickelte sich hin zum reinen
Grindcore, Death Metal und Crust - Festival. Die Liste mit Namen der Bands
ist lang. Einige davon sind unter anderem Cripple Bastards, Ingrowing,
F.U.B.A.R. Sanitys Dawn, Accion Mutante, Mucupurulent, Mindflair, Malignant
Tumour, Fleshless, Audio Kollaps, Ebola Beach Party, B.C.M. Rotz666, Verstärkertod
und viele andere. Mit Großenhain wurde ein Ort gewählt, der,
wie viele andere auch, nicht von Rechten verschont blieb. Dies zeigte
sich an dem regen Interesse der rechten Szene, welche mit Berichten zum
Festival und persönlichen Aufwartungen nicht sparte. So berichtete
die NPD über unser "zweifelhaftes antifaschistisches Festival",
mit welchem wir doch "nur autonome Linksextremisten anziehen"
würden. Die Besucher die sich auf diesem Festival treffen, haben
alle in etwa die gleiche antifaschistische Einstellung. Grundgedanke aber
bleibt die Musik, die Party und damit das Gefühl, zu einer Szene
zu gehören. Die Grindcoreszene an sich ist in ihren Wurzeln schon
immer politisch gewesen.
Das GTNS ist nicht dazu gedacht, politisch zu erziehen. Es geht im Grunde
darum, Freunde, lieb gewonnene MusikerInnen und uns selbst einen Ort der
Begegnung zu schaffen, an dem man nicht durch Rechtsrock oder NSBM auf
dem Zeltplatz, vor oder auf der Bühne belästigt wird. Wo keine
stumpfen nationalen Möchtegernwikinger böse durch die Gegend
stiefeln und allgemein niemand von nationalistischem, rassistischem oder
germanischem belästigt wird. Ein Internationales Treffen ist das
GTNS inzwischen geworden. Viele Besucher und Bands sind den Veranstaltern
sehr ans Herz gewachsen.
Mit dem Namen des Festivals wurde sicher ein Statement gewählt, welches
kaum einen Spielraum für Interpretationen lässt, wer sich hier
gern trifft, wer hier gern gesehen ist und wer nicht. Provokant und eindeutig:
keinen Rock `n` Roll für Faschismus, Homophobie, Antisemitismus.
Wer gern mit Faschisten feiert, sollte diesem Festival fern bleiben. Wer
meint, eine Subkultur für sich vereinnahmen zu können, kann
seinen Arsch zu Hause lassen. Das sich einige Menschen durch den Titel
des Festivals provoziert fühlen, entspricht sicher der Wahrheit.
Aber, getroffene Hunde bellen
. Fakt ist nun einmal, dass von Hardcore
bis Black Metal, von OI! bis Death Metal, versucht wird, die Szenen zu
unterwandern. Bürger, haltet eure Umwelt sauber! Geht mit offenen
Augen durch das Leben. Lasst die Dummheit an ihrem ausgestreckten Arm
verkümmern. Nationalsozialistisches Getümmel, patriotisches
Geseier oder einfach nur stumpfes Germanentum haben weder in der einen
noch der anderen Szene einen Platz. Deshalb, keinen Fußbreit den
Faschisten dieser Welt - nirgendwo! Eine kritische Auseinandersetzung
mit rechten und reaktionären Tendenzen ist ebenso unabdingbar, wie
eine differenzierte Diskussion dieses Themas mit der Szene. Das GTNS-Festival
soll dafür ein Anstoß sein. Wer jedoch faschistisches Gedankengut
verbreitet, kann sich unseren entschiedenen Widerspruches gewiss sein.
KONTAKT:
Booking / T-Shirts / Ticket VVK Mail an Napalmmeier: napalmmeier@hotmail.com
Organisation / Location / Homepage / Presse / Crew / Sound Mail
an: gtns-service@web.de
KRACH
UND INFOS ZU DEN BANDS AUF:
http://www.gtns.de.vu/
http://www.myspace.com/grindthenaziscum

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